

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 500mg | 30 Tabletten | €6,29 | €209,72 €188,75 Bester Preis Beliebt | |
| 500mg | 20 Tabletten | €8,31 | €184,66 €166,19 | |
| 500mg | 10 Tabletten | €9,97 | €110,79 €99,71 |
Mycophenolatmofetil (MMF) ist ein Immunsuppressivum. Es wird im Körper zu Mycophenolsäure (MPA) umgewandelt. MPA hemmt das Enzym Inosinmonophosphat-Dehydrogenase (IMPDH). Dadurch wird die Bildung von Guanosinmonophosphat stark reduziert. Vor allem Lymphozyten benötigen Guanosin, weshalb sich die Abwehrreaktionen abschwächen. MMF wird hauptsächlich zur Vorbeugung von Abstoßungsreaktionen nach Transplantationen eingesetzt.
Der Wirkstoff hemmt die Vermehrung bestimmter Immunzellen. Dadurch wirken Entzündungen und Autoimmunprozesse abgeschwächt. MMF entwickelt den vollen Effekt oft schrittweise über Wochen. Es betrifft Immunzellen stärker als andere Zellen, was zu einer insgesamt gedämpften Immunantwort führt.
Hauptanwendung ist die Prävention einer Abstoßung nach Nieren-, Herz- oder Lebertransplantationen. MMF kann zusätzlich bei schweren Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden, wenn andere Therapien nicht ausreichend wirken. Die Entscheidung trifft der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung des individuellen Falls.
MMF ist üblicherweise als Kapseln oder Tabletten erhältlich. Typische Stärken sind 250 mg und 500 mg. Die Einnahme erfolgt meist zweimal täglich. Die Mahlzeiten können die Verträglichkeit verbessern. Die Kapseln oder Tabletten sollten unzerkaut mit Wasser geschluckt werden. Die Dosis wird individuell festgelegt und kann je nach Begleittherapie angepasst werden.
Die genaue Dosis richtet sich nach Indikation, Transplantationserfolg und Begleitmedikation. Der Arzt bestimmt die individuelle Dosis und passt sie gegebenenfalls an. Wichtige Kontrollen sind Blutbild, Leberwerte, Nierenwerte sowie Zeichen einer Infektion. Informieren Sie den Arzt über Infekte, Blutungszeichen oder ungewöhnliche Beschwerden.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall oder Bauchschmerzen. Die Immununterdrückung erhöht das Infektionsrisiko und kann zu Blutbildveränderungen führen. In selteneren Fällen können Leberwerte ansteigen oder andere Organsysteme betroffen sein. MMF kann das Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen erhöhen; daher wird in der Regel von einer Anwendung in der Schwangerschaft abgeraten.
MMF kann mit anderen Immunhemmern wie Tacrolimus oder Ciclosporin interagieren. Informieren Sie Ihre Apotheke und Ihren Arzt über alle Medikamente, auch pflanzliche Mittel. Live-Impfungen sollten vermieden werden; planen Sie Impfungen mit dem behandelnden Arzt. In der Regel sollten Stillen und Schwangerschaft nur unter enger medizinischer Begleitung fortgeführt bzw. ausgeschlossen werden.
Dieses Produkt dient der ärztlich verordneten Behandlung. Nehmen Sie MMF nicht eigenständig ein. Lagern Sie es außer Reichweite von Kindern und beachten Sie das Haltbarkeitsdatum. Fragen zur Packung, Dosierung oder Versandzeiten klären Sie mit Ihrer Apotheke.
Lagern Sie MMF bei Raumtemperatur, geschützt vor Licht und Feuchtigkeit. Bewahren Sie das Medikament in der Originalverpackung auf. Überprüfen Sie regelmäßig das Verfallsdatum und entsorgen Sie abgelaufene Präparate entsprechend den Vorgaben Ihrer Apotheke.
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