

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 500mg | 30 Tabletten | €6,29 | €209,72 €188,75 Bester Preis Beliebt | |
| 500mg | 20 Tabletten | €8,31 | €184,66 €166,19 | |
| 500mg | 10 Tabletten | €9,97 | €110,79 €99,71 |
Dieses Informationsblatt richtet sich an Patientinnen und Patienten. Es ersetzt nicht ärztliche Beratung, Beipackzettel oder das Gespräch mit Ihrer Apotheke.
Cellcept ist ein Arzneimittel, das den Wirkstoff Mycophenolat-Mofetil enthält. Es gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva und wird vor allem zur Vorbeugung einer Abstoßung von transplantierten Organen eingesetzt. Der Handelsname Cellcept ist in Deutschland bekannt, der Wirkstoff jedoch auch unter anderen Namen erhältlich.
Der Wirkstoff Mycophenolat-Mofetil wirkt indirekt auf das Immunsystem. Er hemmt die Vermehrung bestimmter Immunzellen, insbesondere der Lymphozyten, die bei der Abstoßung eines transplantierten Organs eine zentrale Rolle spielen. Dadurch wird das Risiko einer Abstoßung verringert, während das immunsuppressive Behandlungskonzept fortgeführt wird.
Cellcept wird in der Regel nur auf verschreibungspflichtige Anordnung eingesetzt. Die genaue Einnahmeform (Kapseln oder Suspension) und die Dosis richten sich nach dem individuellen Behandlungsplan Ihres Arztes. Nehmen Sie das Medikament genau so ein, wie es Ihnen verordnet wurde.
Wie bei vielen Medikamenten, die das Immunsystem beeinflussen, kann auch Cellcept das Risiko von Infektionen erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie Fieber, Halsschmerzen oder andauernde Erkältungssymptome. Der Beipackzettel enthält weitere Hinweise zur sicheren Anwendung.
Wenn Sie Fragen zur Einnahme, zur Wirkweise oder zu alternativen Therapien haben, wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder Ihren behandelnden Arzt. Halten Sie sich an die verordnete Behandlung und setzen Sie die Einnahme nicht eigenmächtig ab.
Cellcept wird primär zur Vorbeugung einer Organabstoßung nach Transplantationen eingesetzt. Typische Einsatzbereiche umfassen Transplantationen von Nieren, Leber oder Herz. Die Behandlung erfolgt in der Regel in Kombination mit anderen Immunsuppressiva und Medikamenten, die das Abwehrsystem beeinflussen.
Die konkrete Indikation richtet sich nach der ärztlichen Beurteilung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Nicht alle Erkrankungen oder Situationen, die das Immunsystem betreffen, fallen unter die Anwendung von Cellcept. Die Entscheidung trifft der behandelnde Arzt.
Cellcept ist kein Medikament für die Behandlung von akuten Infektionen oder allgemein bekannten Beschwerden außerhalb des Transplantationskontexts. Für andere Erkrankungen kann der Arzt alternative Therapien empfehlen oder eine andere Vorgehensweise festlegen. Informieren Sie sich im Beipackzettel und sprechen Sie Ihre Situation offen mit dem medizinischen Team ab.
Bei Unsicherheiten bezüglich der Indikation oder der Behandlungsziele ist ein Gespräch mit dem betreuenden Transplantationsteam sinnvoll. Nur so kann eine individuelle, sichere Therapie gewährleistet werden.
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, ob Sie in der Familie bestimmte Erkrankungen haben, die die Immunsystemfunktion betreffen. Diese Informationen helfen bei der Beurteilung von Risiken und notwendigen Vorsorgemaßnahmen.
Der Wirkstoff Mycophenolat-Mofetil blockiert spezifisch einen Enzymweg in Lymphozyten, der für deren Vermehrung wichtig ist. Dadurch verlangsamt sich das Wachstum dieser Immunzellen und das Immunsystem wird in seinem angreifenden Verhalten eingeschränkt.
Durch die hemmende Wirkung auf bestimmte Zellen wird das Risiko einer Abstoßung des transplantierten Organs reduziert. Gleichzeitig bleibt das restliche Immunsystem in einem Grad des Funktionierens, der eine Abwehr gegen Infektionen ermöglicht. Die Balance zwischen Wirkung und Nebenwirkungen ist ein zentraler Bestandteil der Therapie.
Cellcept wirkt über mehrere Stoffwechselwege und kann daher mit anderen Medikamenten interagieren. Daher ist es wichtig, alle eingenommenen Arzneimittel, darunter auch pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, Ihrem Arzt mitzuteilen. So kann der behandelnde Arzt potenzielle Wechselwirkungen prüfen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.
Die Behandlung erfolgt unter ärztlicher Begleitung. Eine eigenständige Änderung der Behandlung oder eine eigenmächtige Beendigung der Einnahme kann zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen führen. Wenn Sie irgendwelche Bedenken haben, wenden Sie sich an Ihre medizinische Fachkraft.
Die Einnahme erfolgt nach ausdrücklicher ärztlicher Verordnung. Die genaue Dosis, Häufigkeit und Dauer der Behandlung legen Arzt und medizinisches Team fest. Halten Sie sich an den festgelegten Plan und ändern Sie ihn nicht eigenständig.
Cellcept wird in der Regel als Einnahme über den Tag verteilt eingenommen. Schlucken Sie die Tabletten oder Kapseln ganz mit Wasser. Falls Sie eine Suspension verwenden, verwenden Sie dendosierten Messlöffel oder die vom Hersteller mitgelieferte Dosishilfe und schütteln Sie das Fläschchen vor dem Öffnen entsprechend den Anweisungen.
Versuchen Sie, die Einnahme regelmäßig zur gleichen Tageszeit vorzunehmen, um eine gleichmäßige Wirkstoffmenge im Körper sicherzustellen. Informieren Sie Ihre behandelnden Personen, falls Sie einmal eine Einnahme verpassen sollten. Der Arzt wird Ihnen sagen, wie Sie in diesem Fall vorgehen sollen.
Berücksichtigen Sie bei der Einnahme eventuelle Einschränkungen bezüglich Lebensmitteln oder anderer Medikamente, die der Arzt empfiehlt. Manche Nahrungsmittel oder Arzneimittel können die Aufnahme beeinflussen. Fragen Sie im Zweifel Ihre Apotheke oder Ihren Arzt nach konkreten Hinweisen.
Halten Sie das Medikament außerhalb der Reichweite von Kindern. Bewahren Sie die Packung gemäß den Lagerungshinweisen und schützen Sie es vor Hitze und Feuchtigkeit. Wenn Sie Fragen zur Lagerung oder zur Haltbarkeit haben, wenden Sie sich an Ihre Apotheke.
Personen mit einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Mycophenolat-Mofetil oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sollten Cellcept nicht einnehmen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, falls Sie allergische Reaktionen bemerken.
Schwangere Frauen, Frauen, die eine Schwangerschaft planen, oder Mütter, die stillen, sollten Cellcept nicht verwenden oder die Behandlung nur unter engmaschiger ärztlicher Anleitung fortsetzen. Medikamente in dieser Gruppe können das ungeborene Kind schädigen. Sprechen Sie frühzeitig mit Ihrem Arzt über sichere Verhütungs- oder Alternativtherapien.
Bestimmte Erkrankungen oder Behandlungsformen erfordern eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko. Klären Sie mit Ihrem Arzt, ob Cellcept in Ihrer Situation geeignet ist. Falls Sie unter schweren Infektionen leiden oder andere schwere Gesundheitsprobleme haben, wird der Arzt die Behandlung möglicherweise anpassen.
Andere Arzneimittel oder Behandlungen, die das Immunsystem beeinflussen, können die Wirkung von Cellcept verändern. Gehen Sie deshalb offen mit Ihrem medizinischen Team um und informieren Sie dieses über alle Begleittherapien. So kann das Risiko unerwünschter Effekte reduziert werden.
Cellcept beeinflusst das Immunsystem. Dadurch steigt das Risiko von Infektionen und anderen Erkrankungen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, wie Fieber, anhaltende Halsschmerzen, Husten oder Harnwegsbeschwerden.
Es besteht ein gewisses Risiko für eine Unterfunktion des Knochenmarks (z. B. geringe Blutzellzahlen). Ihr Arzt wird regelmäßige Blutuntersuchungen veranlassen, um solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Folgen können Müdigkeit, Infektionsanfälligkeit oder ungewöhnliche Blutungen sein.
Live-Impfungen während der Behandlung mit Cellcept sind in der Regel nicht empfohlen. Besprechen Sie Ihre Impfpläne mit Ihrem Arzt, bevor Sie Impfungen erhalten. Informieren Sie auch andere medizinische Fachkräfte, dass Sie Cellcept einnehmen, damit sie dies bei Planungen berücksichtigen.
Bestimmte Nebenwirkungen oder Kombinationen mit anderen Medikamenten können das Risiko erhöhen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ergänzungsmittel, pflanzliche Präparate oder neue Arzneimittel einnehmen. Die Einnahme von Alkohol sollte mit Ihrem Arzt abgesprochen werden, da sie in bestimmten Situationen problematisch sein kann.
Wenn ein Notfall auftritt oder sich Ihre Beschwerden verschlimmern, suchen Sie umgehend medizinische Hilfe. Bei schweren allergischen Reaktionen, Atemnot oder starken Brustschmerzen sofort Hilfe anfordern.
Wie alle Arzneimittel kann auch Cellcept Nebenwirkungen verursachen. Nicht jeder Patient entwickelt sie, und viele treten nur selten auf. Die Art und Häufigkeit der Nebenwirkungen variieren von Person zu Person.
Zu häufig berichteten Nebenwirkungen gehören Veränderungen des Blutbildes, Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Bauchschmerzen und Kopfschmerzen. Diese Beschwerden sind meist vorübergehend, sollten aber dem behandelnden Arzt gemeldet werden – besonders, wenn sie schwerwiegend oder anhaltend sind.
Schwere Nebenwirkungen sind selten, können aber auftreten. Dazu zählen schwere Infektionen, Blutbildveränderungen oder Leberfunktionsstörungen. Ihr Arzt wird Sie gegebenenfalls überwachen und die Behandlung anpassen, falls solche Anzeichen auftreten.
Wenden Sie sich jederzeit an Ihre Apotheke oder Ihren Arzt, wenn Sie unklare oder störende Symptome bemerken. Wenn Sie vermuten, dass Sie allergisch reagieren, suchen Sie sofort medizinische Hilfe.
Cellcept kann mit anderen Medikamenten interagieren. Wechselwirkungen können die Wirkung von Cellcept beeinflussen oder die Sicherheit der Behandlung verändern. Informieren Sie daher immer vollständig über alle Medikamente, die Sie einnehmen – auch frei verkäufliche Präparate, Vitamin- oder Mineralstoffpräparate und pflanzliche Mittel.
Beispiele für potenzielle Wechselwirkungen betreffen Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen, Magensäureblocker oder Eisenpräparate. Ihr Arzt wird prüfen, ob Anpassungen im Einnahmeplan erforderlich sind, um Wechselwirkungen zu minimieren.
Bestimmte Impfstoffe oder Impfpläne können in der Behandlung mit Cellcept angepasst werden müssen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie geplante Impfungen erhalten. Wenn eine Impfung zwingend erforderlich ist, wird der Arzt die sicherste Vorgehensweise festlegen.
Führen Sie eine vollständige Liste aller Medikamente, die Sie verwenden, regelmäßig mit sich. So können Sie Ihrem Arzt helfen, potenzielle Interaktionen frühzeitig zu erkennen und das Risiko zu verringern.
Während der Behandlung mit Cellcept besteht ein erhöhtes Risiko für Schädigungen beim ungeborenen Kind. Frauen im gebärfähigen Alter sollten geeignete Verhütungsmaßnahmen wählen und den behandelnden Arzt über eine Schwangerschaftsplanung informieren. Falls während der Behandlung eine Schwangerschaft möglich wird, muss der Arzt sorgfältig abwegen, ob eine Weiterführung sicher ist.
Stillen während der Behandlung mit Cellcept wird in der Regel nicht empfohlen. Der Wirkstoff kann in die Muttermilch übergehen. Wenn Sie stillen möchten oder schwanger sind, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder Ihre Apotheke für eine individuelle Beratung.
Bei einer geplanten Schwangerschaft oder einer bestehenden Schwangerschaft sollten Sie das Behandlungsteam frühzeitig informieren. Falls eine Schwangerschaft versehentlich während der Behandlung auftritt, suchen Sie unverzüglich medizinische Beratung. Die Sicherheit von Mutter und Kind hat Vorrang.
Bei Fragen zu Verhütungsmethoden oder zu möglichen Alternativen während der Behandlung hilft Ihre Apotheke oder Ihr behandelnder Arzt gerne weiter. Eine Entscheidung zur Fortführung der Therapie erfolgt immer in enger Abstimmung mit dem medizinischen Team.
Der Wirkstoff entfaltet seine Wirkung im Körper in Abhängigkeit von der Einnahme, dem Stoffwechsel und der Begleittherapie. Eine sofortige Abbindung des Immunsystems tritt in der Regel nicht sofort ein. Für den Behandlungserfolg ist eine regelmäßige Einnahme gemäß ärztlicher Anweisung wichtig. Bei Unsicherheiten wenden Sie sich an Ihre Apotheke oder Ihren Arzt.
Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, holen Sie sie so bald wie möglich nach, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. In vielen Fällen wird der Plan entsprechend angepasst. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, um die vergessene auszugleichen. Informieren Sie Ihren Arzt über vergessene Einnahmen, besonders bei regelmäßigem Vergessen.
In der Praxis wird Cellcept oft in Kombination mit anderen Medikamenten eingesetzt. Sprechen Sie immer mit Ihrem Arzt, bevor Sie neue Therapien, Nahrungsergänzungsmittel oder pflanzliche Präparate beginnen. Der Arzt prüft mögliche Interaktionen und passt die Behandlung gegebenenfalls an.
Bei Anzeichen einer Infektion (z. B. Fieber, Halsschmerzen, vermehrte Infektionen) sollten Sie Ihren Arzt informieren. Infektionen während einer Immunsuppression können ernst sein und eine Anpassung der Behandlung erfordern. Suchen Sie im Zweifel frühzeitig medizinische Hilfe.
Viele Nebenwirkungen lösen sich von selbst, einige treten früh auf. Wenn Sie neue oder sich verschlimmernde Beschwerden bemerken, informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Sie werden gemeinsam entscheiden, ob eine Anpassung der Behandlung nötig ist.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Transplantation, dem individuellen Verlauf und dem ärztlichen Plan. Die Entscheidung zur Weiterführung erfolgt durch das Transplantationsteam. Verlängerte Therapieverläufe erfordern regelmäßige Kontrollen.
Alkohol kann die Verträglichkeit bestimmter Medikamente beeinflussen oder Nebenwirkungen verstärken. Fragen Sie Ihren Arzt, ob in Ihrer Situation Alkohol empfohlen ist. Verallgemeinerte Aussagen sind hier nicht sinnvoll, da individuelle Risiken bestehen.
Lebende Impfstoffe sollten während einer Immunsuppression vermieden werden. Totimpfstoffe können je nach Behandlungsplan verabreicht werden. Klären Sie Impfungen immer im Vorfeld mit Ihrem Arzt, um den sichersten Zeitpunkt zu finden.
In einigen Fällen kann der Arzt eine Blutspiegelbestimmung veranlassen, um die Wirkstoffmenge im Blut zu prüfen. Ob und wann eine Messung erfolgt, hängt vom individuellen Behandlungsplan ab. Befragen Sie dazu Ihre medizinische Fachkraft.
Informieren Sie das Operationsteam im Voraus über Ihre Behandlung mit Cellcept. Immunsuppressiva beeinflussen die Heilung und Infektionsgefahr. Der Arzt entscheidet gegebenenfalls über eine Anpassung der Therapie vor, während oder nach dem Eingriff.
Diese Informationen dienen der Orientierung und ersetzen nicht den Beipackzettel oder das Gespräch mit dem medizinischen Fachpersonal. Wenden Sie sich bei Fragen jederzeit an Ihre Apotheke oder Ihren behandelnden Arzt.
Für offizielle Informationen lesen Sie die Packungsbeilage und sprechen Sie mit Ihrer Apotheke oder Ihrem Arzt. Diese Hinweise beziehen sich auf allgemein anerkannte Grundsätze der Behandlung mit Mycophenolat-Mofetil und können je nach individueller Situation variieren.
Bei Unsicherheit zu einer konkreten Situation oder bei unklaren Symptomen sollten Sie eine medizinische Beratung suchen. Die Sicherheit von Patient*innen hat Priorität.
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