

| Dosierung | Paket | Preis pro Dosis | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| 100mg | 360 Tabletten | €0,90 | €430,59 €322,95 Bester Preis | |
| 100mg | 270 Tabletten | €0,92 | €331,71 €248,79 | |
| 100mg | 180 Tabletten | €0,97 | €232,83 €174,62 | |
| 100mg | 120 Tabletten | €1,05 | €169,04 €126,78 | |
| 100mg | 90 Tabletten | €1,15 | €137,14 €102,86 | |
| 100mg | 60 Tabletten | €1,29 | €103,65 €77,74 | |
| 100mg | 30 Tabletten | €1,79 | €71,75 €53,81 | |
| 200mg | 360 Tabletten | €0,96 | €459,30 €344,48 Beliebt | |
| 200mg | 270 Tabletten | €0,99 | €357,23 €267,92 | |
| 200mg | 180 Tabletten | €1,05 | €251,97 €188,98 | |
| 200mg | 120 Tabletten | €1,14 | €181,80 €136,35 | |
| 200mg | 90 Tabletten | €1,22 | €146,71 €110,03 | |
| 200mg | 60 Tabletten | €1,40 | €111,62 €83,72 | |
| 200mg | 30 Tabletten | €1,91 | €76,54 €57,40 |
Hinweis: Dieses Patienteninformationsblatt dient der Orientierung. Die tatsächliche Anwendung richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem Beipackzettel. Bei Fragen konsultieren Sie Ihren Apotheker oder Ihre Ärztin / Ihren Arzt.
Narcolepsie ist eine chronische Schlafstörung, die zu übermäßiger Tagesmüdigkeit und häufiger unausweichlicher Schlafattacken führen kann. Solche Symptome beeinträchtigen oft die Leistungsfähigkeit im Alltag und am Arbeitsplatz.
Provigil enthält als Wirkstoff Modafinil, der einer Gruppe wachheitsfördernder Substanzen (wakefulness-promoting agents) zugeordnet wird. Diese Substanz wirkt darauf, die Wachheit zu unterstützen, ohne wie herkömmliche Stimulanzien stark zu verengen oder zu beschleunigen.
Als Markenpräparat wird Provigil eingesetzt, um die Tagesschläfrigkeit zu mindern und das psykomotorische Leistungsvermögen zu stabilisieren. Das Präparat kann verschreibungspflichtig sein, abhängig von nationalen Regelungen und individuellen Beurteilungen durch den verschreibenden Arzt.
Zusammengefasst: Provigil enthält Modafinil, gehört zur Gruppe der wachheitsfördernden Arzneimittel, und dient dem Ausgleich von Tagesmüdigkeit bei bestimmten Schlafstörungen.
Primäre Indikationen beziehen sich auf die Behandlung von übermäßiger Tagesmüdigkeit (EDS, excessive daytime sleepiness) bei bestimmten Schlafstörungen. Dazu zählen Narcolepsie, die durch wiederkehrende Schlafattacken und anhaltende Müdigkeit kennzeichnet ist.
Eine weitere Indikation umfasst Schlafstörungen infolge einer obstruktiven Schlafapnoe oder eines obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms, bei dem EDS zu Beeinträchtigungen der Alltagskompetenz führen kann.
Zusätzliche Anwendungsgebiete ergeben sich bei Schichtarbeitsstörung (SWSD, shift work sleep disorder), die durch Unregelmäßigkeiten bei den Arbeitszeiten und resultierende Tagesmüdigkeit gekennzeichnet ist.
Weitere Hinweise zur Anwendungsbreite werden durch den behandelnden Arzt festgelegt. Bei Unsicherheiten sollte das offizielle Beipackzettelmaterial konsultiert werden.
Zu beachten ist, dass Probanden oder Patienten mit anderen Erkrankungen eine individuelle ärztliche Abwägung benötigen. Bei bekannten Begleiterkrankungen oder Unsicherheiten ist eine Rücksprache mit einem Facharzt oder einer Fachärztin empfohlen.
Modafinil beeinflusst zentrale Wachheitsregulationszentren im Gehirn, was zu erhöhter Wachheit führt. Der genaue Mechanismus ist komplex und nicht vollständig geklärt.
In einfachen Worten wird angenommen, dass Modafinil die Verfügbarkeit von Dopamin im synaptischen Spalt beeinflusst, wodurch Signalwege gestärkt werden, die zu Aufmerksamkeit und Wachheit beitragen.
Zusätzlich können andere Neurotransmitter-Systeme wie Histamin, Noradrenalin, Glutamat und GABA durch Modafinil moduliert werden. Dadurch entsteht eine insgesamt bessere Fähigkeit, wach zu bleiben, ohne eine klassische, starke Stimulanswirkung zu erzeugen.
Aus pharmakologischer Sicht handelt es sich nicht um eine herkömmliche Aufputschdroge, sondern um eine Substanz, die die Wachheit über mehrere Regelsysteme unterstützt. Bei Fragen zum individuellen Wirkprofil sollte das Beipackzettelmaterial konsultiert werden.
Provigil wird in der Regel als orale Tablette eingenommen. Die Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit zu schlucken.
Die Einnahme erfolgt üblicherweise morgens. Der Zeitpunkt sollte so gewählt werden, dass Schlafstörungen in der Nacht möglichst vermieden werden. Die Behandlung muss gemäß der ärztlichen Verschreibung erfolgen und Anpassungen dürfen nur durch medizinisches Fachpersonal erfolgen.
Zwischen den Einnahmen sollten großzügige Zeitabstände eingehalten werden, um Schlafstörungen zu minimieren. Die Einnahme bleibt unabhängig von der Nahrungsaufnahme möglich; Lebensmittel können den Effekt verzögern, aber nicht grundsätzlich verhindern.
Bei Fragen zum Dosierungsschema, zur Anpassung der Dosis oder zur Umstellung auf andere Therapien ist eine Rücksprache mit der verschreibenden Ärztin oder dem verschreibenden Arzt erforderlich. Die Selbstanpassung der Dosierung sollte vermieden werden.
Eine bekannt überempfindlichkeit (Allergie) gegen Modafinil oder verwandte Substanzen ist eine eindeutige Gegenanzeige. In solchen Fällen ist eine Behandlung nicht möglich.
Bei schweren Leberfunktionsstörungen oder fortgeschrittenen Lebererkrankungen sollte eine Nutzung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Die Leberfunktion kann durch den Wirkstoff beeinträchtigt werden, wodurch eine besondere ärztliche Kontrolle erforderlich ist.
Gegenanzeigen bestehen auch, wenn bestimmte Medikamentenwechselwirkungen aufgrund von Begleiterkrankungen oder aktueller Medikation auftreten würden. Im individuellen Fall kann der Arzt eine alternative Behandlung empfehlen.
Bei bestehender Schwangerschaft oder Stillzeit sind besondere Abwägungen notwendig. Die Einnahme sollte nur nach ärztlicher Bewertung erfolgen. Falls eine Schwangerschaft geplant ist, ist eine frühzeitige Beratung empfehlenswert.
Hautreaktionen können selten schwerwiegend sein (z. B. schwere Ausschläge). Bei neu auftretenden Hautausschlägen, Blasenbildung, Schleimhautbeteiligung oder allgemeinem Unwohlsein ist sofort ärztliche Hilfe zu kontaktieren. Seek urgent medical help if a severe skin reaction occurs.
Psychische Effekte wie Nervosität, Unruhe, Angstzustände, Schlaflosigkeit oder Veränderungen der Stimmung können auftreten. Eine engmaschige ärztliche Beobachtung ist angeraten, besonders bei bestehenden psychiatrischen Erkrankungen.
Blutdruck und Herzfrequenz können sich in erhöhtem Maß verändern. Eine regelmäßige Überwachung kann sinnvoll sein, insbesondere bei vorher bestehenden kardiovaskulären Risiken.
Die Einnahme von Provigil kann das Risiko von Schlafstörungen erhöhen, insbesondere zu einem späteren Tageszeitpunkt. Die Dosierung sollte so angepasst werden, dass nächtlicher Schlaf möglichst stabil bleibt.
Bei Anzeichen von Überdosierung, plötzlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder unerwarteten Beschwerden ist umgehend medizinische Hilfe zu suchen. Falls andere Medikamente eingenommen werden, ist eine Abstimmung mit dem behandelnden Fachpersonal erforderlich.
Häufig auftretende Nebenwirkungen umfassen Kopfschmerzen, Übelkeit, Nervosität, Schwindel und Schlafstörungen. Diese Beschwerden treten meist zu Beginn der Behandlung auf und gehen häufig zurück, sobald der Körper sich an das Medikament angepasst hat.
Weitere häufige Nebenwirkungen können Mundtrockenheit, Appetitveränderungen oder Hautreaktionen sein. In den meisten Fällen sind diese Effekte vorübergehend.
Weniger häufige oder schwere Reaktionen umfassen Hautausschläge, Juckreiz, Atembeschwerden oder Brustschmerzen. Bei jeglichen Anzeichen einer schweren Reaktion ist sofort medizinische Hilfe zu suchen.
Gelegentlich können Veränderungen im Blutbild auftreten oder allergische Reaktionen auftreten. Die Fachperson sollte über neue oder sich verschlechternde Symptome informiert werden.
Modafinil kann mit anderen Arzneimitteln wechselwirken, insbesondere mit Substanzen, die den Dopamin- oder Monoamin-Stoffwechsel beeinflussen. Eine enge Abstimmung mit der verschreibenden Ärztin oder dem verschreibenden Arzt ist erforderlich.
Bestimmte Antidepressiva, Antiepileptika oder Hormonzustimulierungen können in ihrer Wirkung verändert werden. Dazu gehören auch Wechselwirkungen, die die Wirksamkeit anderer Therapien beeinflussen könnten.
Die Einnahme von MAO-Hemmern oder anderer Wachheitsförderer sollte vermieden oder ausschließlich unter ärztlicher Anleitung erfolgen, da das Risiko von Blutdruckveränderungen oder anderen Nebenwirkungen bestehen kann.
Konsum von Alkohol sollte reduziert oder vermieden werden, da Alkohol die Schläfrigkeit verstärken oder unerwünschte Wirkungen begünstigen kann. Bei Unsicherheiten ist eine individuelle Beratung sinnvoll.
In der Schwangerschaft sollten potenzielle Risiken und Nutzen gründlich mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt abgewogen werden. Die Einnahme erfolgt nur, wenn der erwartete Nutzen das potenzielle Risiko überwiegt.
Während der Stillzeit ist nicht sicher, ob Modafinil in die Muttermilch übergeht. Eine Stillverzicht oder eine alternative Behandlungsplanung sollte mit der Fachperson besprochen werden.
Bei einer bestehenden oder geplanten Schwangerschaft sollte rechtzeitig eine Beratung erfolgen, um individuelle Empfehlungen zu erhalten. Für schwangere Patientinnen oder Stillende gilt: Sprechen Sie rechtzeitig mit einer Ärztin oder einem Arzt.
Bei Unsicherheit über die Sicherheit während der Schwangerschaft oder Stillzeit ist ein medizinischer Ansprechpartner der geeignete Berater.
Der Wirkungseintritt variiert zwischen Individuen. In der Praxis wird oft ein spürbarer Anstieg der Wachheit innerhalb weniger Stunden nach Einnahme beschrieben, jedoch können sich Zeitpunkt und Intensität unterscheiden. Falls keine spürbare Wirkung einsetzt, sollte eine ärztliche Prüfung erfolgen.
Bei einer vergessenen Einnahme wird nicht versucht, die nächste Dosis zu doppelt einzunehmen. Stattdessen erfolgt die nächste planmäßige Einnahme zum vorgesehenen Zeitpunkt. Falls Unsicherheit besteht, ist eine Rücksprache mit der behandelnden Fachperson sinnvoll.
Koffeinhaltige Getränke und Modafinil können gemeinsam die Wachheit beeinflussen. Bei höherer Kaffeeaufnahme können Nervosität oder Schlafstörungen zunehmen. Eine moderate Aufnahme ohne Überschreitung der individuellen Verträglichkeit wird empfohlen. Bei bestehenden Herz- oder Blutdruckproblemen ist eine ärztliche Beratung sinnvoll.
Die Behandlungsdauer wird individuell festgelegt und kann, sofern medizinisch indiziert, längere Zeiträume umfassen. Eine regelmäßige ärztliche Überprüfung der Notwendigkeit, des Nutzens und der Sicherheit ist vorgesehen.
Bei schweren oder anhaltenden Nebenwirkungen ist eine medizinische Abklärung erforderlich. Vorübergehende Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden können auftreten, melden Sie jedoch ungewöhnliche oder neue Symptome dem Fachpersonal.
Eine Beeinträchtigung der Reaktions- oder Fahrfähigkeit kann auftreten, insbesondere zu Beginn der Behandlung oder bei höheren Dosen. Die individuelle Reaktion kann variieren; in Zweifelsfällen ist vor dem Führen von Fahrzeugen eine ärztliche Einschätzung einzuholen.
Es kann Wechselwirkungen mit hormonellen Verhütungsmethoden geben. Die Sicherheit der empfängnisverhütenden Wirkung sollte mit der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt besprochen werden, insbesondere bei längerfristiger Behandlung.
Die Sicherheit von Modafinil in der Stillzeit ist nicht abschließend geklärt. Eine Abwägung von Nutzen für die Mutter gegenüber potenziellen Risiken für das Neugeborene ist erforderlich; Alternativen sollten erwogen werden.
Bei der Einnahme mehrerer Medikamente ist eine Koordination mit der betreuenden Ärztin oder dem betreuenden Arzt wichtig. Einige Substanzen können die Wirkung von Provigil beeinflussen oder umgekehrt.
Das Absetzen erfolgt in der Regel schrittweise oder gemäß ärztlicher Anweisung. Plötzliche Unterbrechung kann zu veränderter Müdigkeit oder Schlafmustern führen; eine fachliche Anleitung wird empfohlen.
Bei schweren Hautausschlägen, Atembeschwerden, Brustschmerzen, drohender Bluthochdruck oder anderen alarmierenden Symptomen ist unverzüglich medizinische Hilfe zu suchen. Allgemeine Fragen zur Sicherheit sollten mit der behandelnden Fachperson geklärt werden.
Eine regelmäßige Überwachung von Blutdruck und Herzfrequenz kann sinnvoll sein, besonders bei vorhandenen kardiovaskulären Risikofaktoren oder anderen Medikamenten, die das Herz-System beeinflussen. Die Häufigkeit der Messungen wird durch die ärztliche Beurteilung festgelegt.
Weitere Informationen erhalten sich im offiziellen Beipackzettel bzw. in der Herstellerinformation. Diese Materialien enthalten detaillierte Hinweise zu Indikationen, Gegenanzeigen, Wechselwirkungen, Dosierung und Sicherheit.
Bei Fragen sollten unabhängige Fachpersonen wie Apothekerinnen oder Apotheker sowie behandelnde Ärztinnen oder Ärzte konsultiert werden. Diese Fachkräfte können individuelle Beratung, Anwendungsanweisungen und eventuelle Alternativen erläutern.
Zusätzliche Ressourcen umfassen patientenbezogene Informationen, die in Apotheken, Kliniken oder ärztlichen Praxen erhältlich sind. Die persönliche Beratung dient der sicheren und zustandsangepassten Behandlung.
Eine regelmäßige Überprüfung der Behandlung ist sinnvoll, insbesondere bei Veränderungen der Gesundheit, der Medikation oder des Lebensstils. Das offizielle Beipackzettelmaterial bietet eine detaillierte Orientierung und sollte als Referenz herangezogen werden.
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